Tolle Tipps für Sommerfrisuren mit Extensions

Haarverlängerungen sind der Traum vieler Kundinnen, der sich dank diverser Extension-Technologien für fast jede Haarstruktur erfüllen lässt. Selbst für Frauen, die unter sehr dünnen Haaren oder Haarausfall leiden, sind Haarverdichtungen und Haarverlängerungen eine praktikable Lösung. Nur in sehr wenigen Fällen ist von Extensions generell abzuraten. Beim täglichen Frisieren und Stylen können viele Extensions nahezu komplett wie echte Haare behandelt werden. Die Problemstelle, über die man bzw. frau bei jedem Styling irgendwann stolpert, sind jedoch die Verbindungen. Welche Sommerfrisuren lassen sich problemlos stylen, ohne dass die Extensions als solche zu erkennen sind oder an den Verbindungsstellen zu stark belastet werden? Von welchen Styles solltest Du besser die Finger lassen? Wir zeigen Dir heute, was alles möglich ist – und Du wirst staunen.

Extensions Bondings
Die Verbindungsstellen der Extensions, wie hier, bei den Bondings zu sehen, sollen bei unseren Sommerfrisuren auf gar keinen Fall zu sehen sein.

Offene, lange Haare sehen toll aus, können aber auch langweilig werden

Wenn Du nun schon lange Haare hast, willst Du sie vielleicht auch mal aufwändig frisieren oder für den Alltag bequem aus dem Weg haben. Schließlich ist Abwechslung hin und wieder nie verkehrt. Speziell lange Haare bieten ja genau die Möglichkeit, diverse Frisuren auszuprobieren. Im Sommer kommt außerdem der Faktor Hitze hinzu – lange Haare können Dich bei starkem Sonnenschein schon mal zum Schwitzen bringen. Bei sportlichen Aktivitäten oder bei der Hausarbeit möchtest Du sie vielleicht auch nicht offen tragen. Ein lockerer Pferdeschwanz ist die häufigste Antwort auf diese Problematik. Dank Haargummi kannst Du nahezu überall in Sekundenschnelle auf einen Pferdeschwanz und zurück wechseln. Aber sind Sommerfrisuren mit Extensions ohne Weiteres möglich?

Sommerfrisur mit Sonnenbrille
Sonnenbrille als Accessoires fürs Haar? Da haben wir aber bessere Ideen für Euch.

Pferdeschwanz und hohe/tiefe Zöpfe

Abgesehen von der Tatsache, dass es fertige Zöpfe und Pferdeschwänze in Form von Haarteilen zu kaufen gibt, die man sich ähnlich wie Clip-in-Extensions am Kopf befestigen kann, ist es prinzipiell auch möglich, solche Frisuren mit vorhandenen Extensions zu tragen. Es spielt dabei auch zunächst keine große Rolle, ob es sich um Bondings oder Tapes handelt. Sowohl hohe als auch tiefe Zöpfe sind möglich. Ein hoher Zopf ist das, was zum Beispiel die Sängerin Ariana Grande oft trägt. Dass die Befestigungen der Extensions ab einem bestimmten Punkt zu sehen sind, lässt sich nicht vermeiden. Im Falle der hohen und tiefen Zöpfe (oder auch anderen vergleichbaren Frisuren) hängt es davon ab, wo die Extensions exakt platziert sind. Du solltest Dir also schon vor der Haarverlängerung Gedanken darüber machen, welche Sommerfrisuren Du später tragen möchtest. Am besten besprichst Du das mit Deinem Friseur, der die Extensions einarbeitet, denn wenn Du erst nach dem Einsetzen der Extensions damit kommst, dass Du ja gerne Sport treibst und dazu einen Zopf trägst, könnte es für die eine oder andere Variante zu spät sein. Auch wenn Du unsicher bist, welche Frisur besser zu Dir passt, ist der Rat eines Profis auf jeden Fall eine wertvolle Entscheidungshilfe.

Pferdeschwanz Extensions
Wenn der Pferdeschwanz Deine Lieblingsfrisur ist, solltest Du vorab mit Deinem Friseur besprechen, welche Extensions-Variante die Beste dafür ist.

So einfach geht es mit dem Zopf und den Extensions

Sofern Du die richtige Platzierung der Extensions für Deinen bevorzugten Zopf gefunden hast, ist der eigentliche Vorgang ganz einfach. Wichtig ist nur, dass die Extensions komplett umgeklappt sind, so dass das untere Deckhaar sie verdecken kann. Dann sieht es völlig natürlich aus, wenn Du die Haare mit dem Haargummi zusammenfasst. Du solltest allerdings auch das richtige Haargummi benutzen, denn es gibt zahlreiche verschiedene Versionen, die je nach Haarmenge unterschiedlich gut geeignet sind. Tipp: Frage auch hierfür Deinen Friseur – der kennt sich schließlich am besten damit aus. Was die Belastung der Haarwurzeln angeht, können Frisuren wie klassische Dutts und sehr eng forcierte Pferdeschwänze aufgrund der Zug- und Hebelwirkung auf Dauer zum Problem werden. Wenn Du ständig Zopf trägst, können die Haare brechen oder an Haltekraft verlieren. Die Verbindungsstellen der Extensions selbst halten die Zugkraft meist problemlos aus. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die Verbindungsstellen bei derart eng anliegenden Frisuren wirklich zu verstecken. Aber keine Sorge, es gibt ja noch andere Frisuren, bei denen das weniger problematisch ist.

Sommerfrisuren, mit denen Du Extensions perfekt verstecken kannst

Der Zopf ist zwar die häufigste Frisurenvariante, aber bei Weitem nicht die einzige, die Du mit Extensions tragen kannst. Sehr beliebt sind die sogenannten Undone-Looks, die lässig, aber nicht ungepflegt wirken und schnell zu bewerkstelligen sind. So lassen sich die Verbindungsstellen mit den populären Messy Buns sehr unauffällig überdecken. Überrascht sind viele Kundinnen, wenn sie hören, dass auch komplexe Flechtfrisuren wie Fischgrätenzöpfe oder sogar geflochtene Haarkränze möglich sind. Mit ihnen lassen sich Verbindungsstellen prima kaschieren, sofern sie nicht allzu dicht an der Kopfhaut verflochten werden. Tipp: Sollten die Extensions an einzelnen Stellen doch einmal zu sehen sein, kannst Du die Frisur vielleicht mit Accessoires kaschieren. Ein Haarband (z. B. in Form eines Halstuchs im Stil der 50er und 60er) ist nicht nur originell, sondern kann die Extensions auch prima verstecken. Haarschmuck kann Verbindungsstellen ebenfalls direkt überdecken oder an anderer Stelle optisch von ihnen ablenken. Klassiker wie Haarspangen, Haarnadeln oder auch der Haarsteckkamm sind nach wie vor adäquate Hilfsmittel beim Bändigen jeder Frisur – ob mit oder ohne Extensions.

Flechtfrisur mit Extensions
Mit ausgefallenen und sommerlichen Flechtfrisuren lassen sich die Verbindungsstellen der Extensions perfekt kaschieren.

Welche Extensions sind für welche Frisuren geeignet?

Obwohl die Frisierbarkeit natürlich auch stark von Deiner eigenen Haarpracht und Haardicke abhängt, eigenen sich manche Extensions-Varianten besser für bestimmte Frisuren als andere. Zum Abschluss möchten wir Dir noch einen kurzen Überblick geben:

Bonding Extensions sind sehr leicht zu kaschieren, da die Verbindungsstellen besonders flach ausfallen. Sie können auch bei Frauen mit dünnem Haar für spektakuläres Styling genutzt werden.

Microrings bzw. Ring-in Extensions sind bei vielen Frauen völlig unauffällig in die Haare einzuarbeiten. Je dicker das Haar, umso besser. Für Hochsteckfrisuren eigenen sie sich aber weniger, da die Verbindungsringe leichter zu entdecken sind.

Tape-in Extensions werden mit Klebestreifen an Deinen Haaren befestigt. Auch diese Verbindung ist normalerweise sehr flach und fällt auch bei dünnem Haar nicht auf, wenn Du sie entsprechend frisierst.

Clip-in Extensions sind die temporäre Variante der Haarverlängerung, die nur zeitweise getragen wird. Entsprechend flexibel bist Du bei allen Sommerfrisuren. Tatsächlich kannst Du Deine Sommerfrisur mit ein oder zwei Clip-in Einzelsträhnen im Rahmen einer Hochsteckfrisur eindrucksvoll aufhübschen. Das ist nahezu unsichtbar möglich, wenn man etwas Übung hat.

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